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Soziokultur


Barfuß nach Liverpool

Das koloniale Fußballverhältnis zwischen England und Nigeria

von Phil Vasili


Okocha, Yekini, Oliseh ? bemerkenswerte nigerianische Fußballer tummeln sich heute in Europas Ligen und entzücken die Fans. Und während sich das Mutterland des Fußballs, England, die WM 1994 zuhause vor dem Fernseher anschauen mußte, stürmte Nigerias Nationalteam in die Weltspitze. Ein Blick auf das besondere Verhältnis zwischen diesen beiden Ländern verdeutlicht eine gewisse Ironie der Geschichte.

Daß Sport und Sportler funktionalisiert werden, um aus politischen und wirtschaftlichen Motiven diplomatische Barrieren zu überwinden, ist nichts Neues. In den Jahren 1949-59 wurde in Großbritannien besonders der Fußball eingesetzt, um dem Land zu noch mehr Größe zu verhelfen. Die Besuche von Fußballmannschaften aus Nigeria 1949, der Goldküste 1951, Trinidad 1953, Uganda 1956 und aus der Karibik 1959 wurden in Großbritannien und im Empire als sportliche und politische Anerkennung der jeweiligen Länder wahrgenommen. Die Spieler wurden gelobt und gefeiert, weit über das Maß hinaus, das der diplomatische Anstand verlangt. Denn es handelte sich hier nicht um gewöhnliche Fußballer: Ihre Aufgabe war zu beobachten, zuzuhören und zu lernen ? nicht nur wie in Großbritannien Fußball gespielt wurde, sondern auch und vor allem, wie überlegen das politische und wirtschaftliche System Großbritanniens war.
Der Fußball in Nigeria entwickelte sich durch den Einfluß europäischer Soldaten und Seeleute und die sportlichen Aktivitäten der Staats- und Missionsschulen. Kinder, deren Eltern sich die Schulgebühr von Missionsschulen leisten konnten, wuchsen in einem Milieu auf, in dem das Ethos eines »muskulösen Christentums« mit spezifisch britischer Färbung den Ton angab. Manche Theoretiker meinen, daß die Förderung von Sport, vor allen Dingen von Mannschaftsspielen, es dem britischen Empire erst ermöglichte, sich in ein Commonwealth of Nations zu verwandeln, indem allen, die sich auf diesem gemeinsamen Spielfeld einfanden, die gleichen Werte vermittelt wurden.
Dabei konnten die Schulen auf einer rudimentären Form von unorganisiertem Fußball aufbauen, den es bei der einheimischen Bevölkerung bereits gab. Denn in »traditionellen« afrikanischen Gesellschaften war die Athletik ein wichtiger Bestandteil des Überlebenskampfes. Organisierte rituelle Wettkämpfe waren oft ein Mittel, den Gemeinschaftsgeist zu stärken. In der vorkolonialen Gesellschaft spiegelte der Sport die Probleme einer Gemeinschaft und bildete einen Versuch, sie spielerisch zu lösen. Dieses Erbe verlieh dem Fußball von Anfang an die unvermeidliche politische Dimension, niemals nur einfach ein Spiel sein zu können.

Damit die Dämme nicht brechen...
Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand in Nigeria eine aktive und lebendige nationalistische Bewegung. Teil dieser breiten Bewegung (es handelte sich um eine Mischung aus sozialistischen, panafrikanistischen und sozialreformerischen Strömungen) waren kulturelle Organisationen wie Fußball- und Sportvereine. Die imperialistischen und kolonialistischen Regierungen versuchten, den Nationalismus durch verschiedene Strategien zu besänftigen. Hierbei spielte auch der Sport eine Rolle. Sir Ralph Furse, der für die Einstellung von Kolonialbeamten verantwortlich war, hatte zwei informelle Bedingungen für den idealen Kandidaten benannt: Er sollte ein Studium in Oxford oder Cambridge absolviert haben und auch als Sportler für diese Universitäten angetreten sein. Denn wenn die Kameradschaft und der Ehrenkodex des Sports politisch verläßliche Verwalter in der europäischen Elite hervorbrachte, warum sollte man nicht bei den afrikanischen Angestellten die gleichen Methoden anwenden?
Wie wichtig es war, den Nationalismus politisch einzudämmen, wurde deutlich, als es zu schweren Arbeitskämpfen kam. In Nigeria begann im Juni 1945 ein vierundvierzigtägiger Generalstreik. 1949 legten die Eisenbahner die Arbeit nieder und in Enugu wurden 20 Bergarbeiter erschossen und viele weitere verletzt. Die Beziehung zwischen den Herrschenden und den Beherrschten hatte sich in Westafrika so stark verschlechtert, daß es bei Fußballspielen zwischen Europäern und Afrikanern ständig zu Übergriffen kam. Der Besuch einer nigerianischen Fußballmannschaft in Großbritannien 1949 diente der Beruhigung dieser bedrohlichen Situation. Es war die erste Tournee eines schwarzafrikanischen Teams, das den Anspruch erhob, seinen nationalen Fußballverband zu repräsentieren.

... geht ein Team auf Tournee
1931 wurde der Amateurfußballverband für den Bezirk Lagos gegründet, die Lagos and District Amateur Football Association (LDAFA). Der organisierte Fußball in diesem Verband wurde von Weißen, überwiegend Beamten, kontrolliert. Die Entwicklung in den dreißiger und vierziger Jahren zeigt, daß die Leute, die den organisierten Sport leiteten und daran teilnahmen, von einer Konkurrenzhaltung gegenüber möglichen Rivalen, vor allem den afrikanischen Vereinen geprägt waren. Dieser Konkurrenzkampf spiegelte sich auch in der Zusammensetzung der achtzehnköpfigen Fußballmanschaft wider, die nach England fuhr: 14 der Spieler des Teams waren Mitglieder der Kolonialverwaltung.
Nicht jeder in der Kolonie bewunderte diese Aktivität und Energie der Beamten, vor allem nicht die Mannschaften aus Lagos, die unter afrikanischer Leitung standen, wie Nmamdi Azikiwe (Zik)?s Athletic Club (ZAC) ? Zik war einer der führenden Nationalisten und panafrikanischen Sozialisten ? oder Muslim Eleven. Sie ärgerten sich über die Art, wie die Europäer ihre Machtposition ausnützten, um starke Mannschaften aufzubauen auf Kosten derjenigen, denen das kulturelle und ökonomische Kapital dazu fehlte. »Sollte die Abteilung für Lokomotiven der nigerianischen Eisenbahn nicht besser bezeichnet werden als ?Eisenbahninstitut für Fußballtechnologie?? ... Es ist uns noch gar nicht klar, ... wie es den leitenden Beamten gelungen ist, öffentliche Gelder, Ressourcen und Fahrzeuge so freizügig einzusetzen, um den Fußball zu fördern.« (West African Pilot, 9.2.1945)
Diese Kritik auf der Sportseite von Zik?s ?West African Pilot? spielte nicht nur darauf an, daß die Eisenbahnverwaltung ständig versuchte, seinem Club ZAC Spieler abzuwerben, sie war auch ein Hinweis auf die häufigen Arbeitskämpfe der Eisenbahner. Es sollte damit ausgedrückt werden, daß man besser Zeit und Energie darauf verwenden sollte, diese Spannungen zu dämpfen, anstatt anderswo neue Spannungen zu schaffen.

Die Organisation des Fußballs in Lagos (und Makurdi) war ein Abbild der politischen Organisation der nigerianischen Gesellschaft insgesamt. Die Frage, wer das Spiel bestimmte und wie Macht ausgeübt wurde, hatte Beispielcharakter: »Mit dem Mittel des Sports wird der Würgegriff fremder Völker auf die Afrikaner verstärkt und die fremde Kontrolle über das Denken der Afrikaner auf lange Zeit sichergestellt.« (West African Pilot, 8.2.1945) Spielt das Spiel nach unseren Regeln oder tragt die Konsequenzen, das war die Mentalität der Kolonialverwalter.
Die besseren Spieler, wenn sie in Mannschaften spielten, die von Beamten geleitet wurden, wurden als Halbprofis behandelt, in dem Sinn, daß sie eine unmittelbare materielle Vergütung für ihre Fähigkeiten, Zugang zu Arbeitsplätzen und andere Privilegien erhielten, die sonst unerreichbar für sie gewesen wären. Eine spätere Ausgabe von Zik?s ?Pilot? brachte eine aufschlußreiche Karikatur, in der ein »Arbeitgeber« dargestellt wurde: »Ich habe nur Arbeitsplätze für Jungen, die wissen, wie sie ? nicht unbedingt ihren Verstand ? aber ihre Beine gebrauchen müssen.« (23.7.1949) Solche Versuche, eine starke Mannschaft aufzubauen, die in der Praxis darauf hinausliefen, gegen das sportliche Ethos zu verstoßen, das die koloniale Elite ständig im Munde führte, entstanden auch aus der Rivalität zwischen Beamten aus verschiedenen Bereichen, der Marine, der Eisenbahn, Post, Landvermessung, Polizei, Stadtverwaltung usw..
»Diejenigen, die sich zu Zaren des Fußballs in Lagos aufschwingen ... sind darauf aus, alle positiven Eigenschaften des Afrikaners zu zerstören und ihn zu provozieren. Ja, der Afrikaner hat einen feinen Sinn für Gerechtigkeit ... Er wird kämpfen und die Kräfte der Habsucht, des Neids, der Eifersucht und der Ungerechtigkeit auch im Bereich des Sports bekämpfen.« (West African Pilot, 6.2.1949) Das sportliche und kameradschaftliche Wertesystem, das urspünglich von den Kolonialisten als ein Symbol ihrer kulturellen Überlegenheit formuliert, propagiert und hochgehalten worden war, wurde so von Zik und seiner Presse als Beispiel benutzt, um zu zeigen, wie dekadent und unfähig zur Regierungsverantwortung die Imperialisten waren.
Die Vereine wie ZAC und Muslim Eleven stützten sich auf ehemalige Mitglieder von Schulmannschaften, um die Lücken aufzufüllen, die die Abwerbungen in Beamtenmannschaften gerissen hatten. Die ZAC-Mannschaften boten ethnisch gemischte Teams und antikolonialistisches Gedankengut an, aber keine Arbeitsplätze.
Leider konnten die herzerwärmenden Ideale des aufkeimenden panafrikanischen Sozialismus nicht die unmittelbaren materiellen Bedürfnisse verelendeter Nigerianer befriedigen. Eines der ausdrücklichen Ziele der Nigerian Football Association (NFA) war, Liebe und Freundschaft unter den nigerianischen Fußballspielern zu fördern. Der ?Pilot? hatte nicht das Gefühl, daß solche Parolen in die Praxis umgesetzt wurden. Es konnte keine »Liebe und Freundschaft« geben, solange Regierungsinstitutionen und von Weißen geleitete Firmen den afrikanischen Clubs ihr junges Blut aussaugten. (8.2.1949)

Grüne Socken auf grünem Rasen
Die Auswahl der Spieler für die Tournee erfolgte nicht allein aufgrund ihrer fußballerischen Fähigkeiten. Die Kolonialbehörden wollten, daß die Spieler der britischen Öffentlichkeit ein Bild vermittelten, das geeignet wäre, rassistische Mythen über Afrikaner zu widerlegen und das zugleich ein Beweis wäre für den positiven Einfluß der Europäer in der Kolonie. Von den achtzehn Spielern, die schließlich ausgewählt wurden, kamen nur vier nicht aus Lagos. Kanno zum Beispiel, der zugleich Spieler und Sekretär der Mannschaft war, war eine zeitlang in England erzogen worden, und seine Vorgesetzten waren sicher, daß seine Manieren ausreichend sein würden für die öffentlichen Auftritte, die mit einem solchen Amt verbunden sind. Die Auswahlmannschaft, war nicht so sehr ein Team der besten achtzehn Spieler, als vielmehr eine Widerspiegelung der Machtstruktur in Nigeria mit ihren deutlich rassistischen Zügen.
Die Uniform für öffentliche Auftritte bestand aus grauen Flanellhosen und einem grünen Blazer mit dem Emblem NFA und darunter einem Schriftzug »United Kingdom 1949«. Bei ihren Spielen trug die Mannschaft olivgrüne Hemden, weiße Shorts und grüne Socken. Dieses Bemühen um korrekte Kleidung bei öffentlichen Auftritten ? traditionelle afrikanische Gewänder wurden nicht akzeptiert ? führte zu Reibungen zwischen den Spielern und dem Manager, als es darum ging, ob die Spieler Fußballschuhe tragen sollten. Bis auf zwei zogen es alle vor, lediglich ihre Füße zu bandagieren. In Nigeria spielten nur europäische Mannschaften in Fußballschuhen, und nachdem die Mannschaft das ausprobiert hatte, stimmte die Mehrheit dagegen. Sie waren der Meinung, daß sie die Fußballschuhe bei der Kontrolle und Behandlung des Balls behinderten, worin ihre große Stärke lag.

Football?s coming home
Das erste Spiel der Westafrikaner in England fand vor 6.000 Zuschauern in Liverpool statt. Liverpool war unter anderem aus politischen Gründen ausgesucht worden, weil es dort eine der ältesten schwarzen Bevölkerungsgruppen in England gibt. Im gleichen Jahr gab es in Liverpool zahlreiche Übergriffe von weißen Rassisten. Aus diesem Grund war für viele schwarze Liverpooler und viele Antirassisten der 5:2-Sieg der Nigerianer ein wichtiger moralischer Auftrieb. Das ?Liverpool Echo? lobte die Nigerianer als »barfüßige Zauberer«. Obwohl sie keine Fußballschuhe trugen, schössen sie kraftvoll. (1.9.1949)
Einen Monat später traten die »Zauberer« in ihrem letzten Spiel in Liverpool vor der Rekordkulisse von 13.000 Zuschauern gegen eine Profimannschaft an. Die Tatsache, daß das Spiel abends und bei Flutlicht stattfand, sorgte für unterschiedliche Kommentare. In der Samstagsausgabe des ?Liverpool Echo? erschien eine Karikatur mit der Unterschrift: »Flutlicht war nötig, weil es immer schwierig ist, in der Dunkelheit einen Schwarzen zu finden.« Ähnlich peinlich klang der Versuch, zu erklären, warum sich die Liverpooler Stürmer so wenig Torchancen erarbeitet hatten: »Ich hatte den Eindruck, daß South Liverpool die Anweisung erhalten hatte, erst zu schießen, wenn sie das Weiße im Auge des Gegners sehen konnten.« (1.10.1949)
Die Fußballzeitschrift ?Amateursport? sah die Dinge etwas anders: »Die Geschwindigkeit und die Beinarbeit der Nigerianer waren erstaunlich, und das Publikum war begeistert von den sechzig Meter weiter Pässen der barfüßigen Jungs.« (10.9.1949) Edgar Kail lobte die Nigerianer im ?Daily Graphic?: »Ihre Ballbehandlung ist unglaublich, eine Form der Liebkosung, die sie erreichen, indem sie den Ball mit den Zehen streicheln... Sie sind wahre Ballkünstler und ihr Benehmen ist vorbildlich. Sie werden die meisten unserer führenden Amateurmannschaften schlagen... .« (13.9.1949)

Die Spiele in London gaben den Sportjournalisten die Möglichkeit, die Entwicklung des Fußballs in der bevölkerungsreichsten Kolonie des Empire zu würdigen. Diese Würdigung bezog sich nicht nur auf die Sportleistungen im engeren Sinn. Genauso wie die Spieler zu Hause nach einer Vielzahl von Kriterien ausgesucht worden waren ? ihrer sportlichen Leistung, ihrer Bildung und ihrem Beruf ? gemäß den Repräsentationsbedürfnissen der kolonialen Elite, so wurden sie auch in England begutachtet. Es war wichtig, daß sie sich an die »Spielregeln« hielten, auch wenn manche ihrer Arbeitgeber und Mentoren es damit nicht so genau nahmen. In einer Auswertung der Tournee schrieb ein Sportjournalist: »Keine ausländische Mannschaft war je so populär bei unserem Amateurfußballpublikum... Ihr Einsatz, ihre Lernbereitschaft, die sportliche Art, mit der sie die Entscheidungen des Schiedsrichters akzeptierten, und die Höflichkeit mit der sie den Ball holten, wenn sie einen Eckball verschuldet hatten, wurde mit Recht vom Beifall belohnt.« (West Africa, 15.10.1949)
Daß sie keine gewöhnlichen Fußballer waren, sondern Gentlemen, war ebenso wie ihr unbestreitbares sportliches Niveau die Voraussetzung für ihre Aufnahme in das Universum des kolonialen Sports. Die Tatsache, daß sich die Nigerianer an sportliche Regeln hielten, beeinflußte die Fußballkritiker mehr als die Ergebnisse, die sie erzielten, und bestimmte den Ton der Kritiken. Die Nigerianer durften einfach nicht nur bloße Fußballer sein.
Die 1949-Tournee verschaffte dem westafrikanischen Fußball und den Spielern Respekt in England. Der Erfolg der Tournee sowohl in fußballerischer als auch in politisch-diplomatischer Hinsicht zog weitere Experimente der Sportpolitik mittels Fußball nach sich. Man hoffte, daß eine sanfte Entkolonialisierung erreicht werden könnte, indem sich die alten Herren und ihre neuen Erben auf kultureller Ebene stärker verbrüderten. Auf diese Weise könnte man die Befürchtungen des europäischen Kapitals zerstreuen, was geschehen würde, wenn seine wirtschaftlichen Aktivitäten nicht mehr den Schutz des kolonialen Staates genössen. Die ?Times? schrieb damals in einem Leitartikel: »Der Sport spielt in Afrika eine besondere Rolle. Da es keine Stammeskriege mehr gibt und auch andere unpassende Formen der Selbstverwirklichung nicht mehr möglich sind, ist dort ein Vakuum entstanden. Sehr oft wenn nicht gerade Terror oder Hunger herrschen, leiden die afrikanischen Völker heutzutage stark unter Langeweile. Sie brauchen neue Interessen, kulturelle und sportliche. Wenn er die Möglichkeit dazu erhält, ist der Afrikaner ein gieriger Leser und ein leidenschaftlicher Sportler.« (29.9.1949)

Für Zik und für die westafrikanischen Sozialisten war die Fußballtournee dagegen Element einer weiterreichenden Vision. Sie hatten die Reise nach England zwar weder geplant noch organisiert, aber eine Ironie des Schicksals ließ diese Reise zu einer Waffe im Kampf um Unabhängigkeit werden. Ein Leitartikel der Zeitung ?West Africa? bemerkte, daß einer der Erfolge der Tournee darin bestand, daß sie »einen kleinen Beitrag zum Aufbau der nigerianischen Nation geleistet hat, indem sie die Aufmerksamkeit der Nigerianer auf ?unser? Team richtete.« (15.10.1949) Und 45 Jahre nach seinen ersten Spielen außerhalb von Afrika war der nigerianische Fußball dynamisch genug, sich für die Endrunde der Weltmeisterschaft 1994 zu qualifizieren, was dem früheren Kolonialherren England gründlich mißlang.

Dieser Text erschien zuerst in Race & Class. A Journal for Black and Third World Liberation, Vol. 36, 4 (1995). Übersetzung: Christian Neven-du Mont.